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Schimmelpilzbefall in Wohnungen
Nach statistischen Erhebungen ist in Deutschland fast jede zweite Wohnung von Schimmelpilzbefall betroffen. Ob großflächig an den Wänden oder auf der dauerelastischen Verfugung in Bädern, an Einrichtungsgegenständen wie Möbel und Teppichen etc. Da Schimmelpilzsporen überall in der Raumluft von Wohnungen und Arbeitsräumen wie auch in der Außenluft nachweisbar sind, können diese bei Vorhandensein der entsprechenden Vorraussetzungen zur sichtbaren Schimmelpilzbildung führen.
Stark gefährdet sind unvollständig energetisch aufgerüstete Altbauwohnungenmit neuen, dicht schließenden Fenstern oder neuer Fassadendämmung und weiter undgedämmten Kellerdecken, Decken zum Dach, oder Dachschrägen. Anfällig sind auch kühle Außenwände, die nach Norden oder Osten ausgerichtet sind und dort die Wand-Deckenübergänge  mit der geometrischen Wärmbrücke, bei der die größere Außenfläche durch die Bauteildicke mehr Wärme abstrahlt, als an der kleineren Innenfläche aufgenommen werden kann.
Schimmelpilzbildung kann auch schnell nach Wasserschäden auftreten. Das liegt zum einen an der darauhin auftretenden erhöhten Luftfeuchte und den schlecht, zu spät und auch ungenügend ausgeführten Trocknungsmaßnahmen. Auch unerkannte feuchte Bauteile unter Estrichen, Hohlräumen von Trockenbauwänden sowie hohe Baurestfeuchte sind als gute Vorrasusetzung zur Schimmelpilzbildung zu nennen.
Vorraussetzungen zum Schimmelpilzbefall
Weltweit sind etwa 150 000 bis 200 000 Schimmelpilzarten bekannt. Davon siedeln nur wenige  in unseren Breiten und nur etwa 250 Arten sind in unseren Wohnungen anzutreffen. Zu diesen 250 Arten gehören auch die Edelschimmelpilze, die wir nutzen (Penicillium camberti, Penicillium roqueforti u.a.) eingerechnet.
Schimmelpilze sind eigene, chlorophyllfreie Organismen, die man weder den Pflanzen noch den  Tieren zuordnen kann. Sie befallen lebende Organismen (am Menschen Haut, Augen, Nägel, innere Organe) und tote, Lebensmittel wie Obst, Getreideprodukte, Wurst, Fleisch, etc. aber auch alle organischen Materialien wie Holz, Möbel, Tapeten, egal ob Raufaser, Papier- oder  
mit ph-Werten von 2 bis 10 und wachsen je nach Art bei Temperaturen von - 2 Grad bis + 40 Grad Celsius. Unter- und oberhalb dieser Temperaturen verfallen sie in eine Art Starre und sind zum Teil nach Jahren noch austriebsfähig.
Schimmelpilze benötigen zum Wachstum kein Sonnenlicht und viele Arten kommen mit nur wenig Sauerstoff aus. Nur Wasser ist wichtig für das Wachstum. Xerophile (trockenheitsliebende) Pilze wachsen schon bei ungefähr 60% Feuchte. Mesophile Schimmelpilze benötigen etwa 80 % Feuchte sowie hydrophile Schimmelpilze eine relative Luftfeuchtigkeit von ca. 95 % an der Oberfläche des Materials um zu gedeihen. Das Schimmelpilze für ihr Wachstum nicht allein auf Tauwasser angewiesen sind, gehört inzwischen schon zum Allgemeinwissen. Das Vorkommen von trockenheitsliebenden und temperaturtoleranten Pilzen hingegen scheint bei vielen noch nicht zum Wissen zu gehören.
Einige Schimmelpilze wie zum Beispiel Aspergillus flavus, Stachybotrys chartarum und Aspergillus amstelodami wurden fast ausschließlich nach dem Trocknen auf dem Papier von Gipskartonplatten gefunden.
Wenn Schimmelpilze auf anorganischen Stoffen wachsen (Putz, Beton, Stahlträger, dauerelastische Verfugung von Fenstern und Sanitärobjekten o.ä.) sind diese entweder  verunreinigt und die Schimmelpilze wachsen auf dem Schmutz, oder es wurden organische Stoffe (bei Putz zum Bsp. Zellulose, Polystyrolschaum, organische Bindemittel) beigemischt, welche die Nährböden für Schimmelpilze sind.










































































Bauteilberechnungen


Projekt Ernst-Thälmann-Straße 27 - Schlafzimmer -






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Bauteil: Außenwand-Ecke (AW)
( Ref-No 1.0 )
c:\dw2010\Heidenau- Ernst-Thälmann-Straße 27- Schlafzimmer\unbenannt.dwb




Bauteiltyp "Außenwand"
mit den Wärmeübergangswiderständen Rsi  = 0,13 und Rse  = 0,04 m²K/W






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Querschnitt
( Ref-No 1.3 )


                                         s       r                  l        R
   von innen                           [cm] [kg/m³]  [kg/m²]   [W/mK]   [m²K/W]
¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾
   Rsi                                                                   0,130
01 Putzmörtel aus Kalkzement           1,50    1800     27,0    1,000    0,015
02 Mz DIN 105 1800                    24,00    1800    432,0    0,810    0,296
03 Mauerklinker 2400                  11,50    2400    276,0    1,400    0,082
   Rse                                                                   0,040
¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾
                                d =   37,00      G =   735,0        RT =  0,56




Wärmedurchgangskoeffizient U = 1,775 W/m²K  (ohne Korrekturen)






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Längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient y
( Ref-No 1.14 )


aus der DÄMMWERK-Berechnung vom 09.03.2010




L2D = 0,00 W/mK (2D-Leitwert nach der Isothermenberechnung)
Die Werte U
i der beteiligten Bauteile werden mit Rsi / Rse (neu) berechnet
S l
i * Ui =  = 0,00 (Leitwert ohne WB-Einfluß)


y = L2D -  S li * Ui =0,00 W/mK




verwendeter  y - Wert = 0,00 W/mK